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Handformguss: Rotornaben für Windräder

Die Rotornabe ist ein wichtiges Bauteil einer Windkraftanlage. Als Verbindungsglied zwischen Rotorblatt und Anlage ist sie Teil des Antriebs und wiegt bis zu 22 Tonnen. Beim HA-Kunden Enercon erfolgt die Fertigung aus Kugelgraphitguss (GJS) in der Enercon-Gießerei in Georgsheil.

    Individuelle Schlichte, angepasst auf die Anforderungen unseres Kunden

    Enercon nutzt die Vorteile eines schwefelreduzierten Furanharz-Bindersystems von HA
    Spezielle Inhaltsstoffe machen das Harz besonders reaktiv, wodurch eine Reduktion des Schwefelgehalts im Säurekatalysator ermöglicht wird. Ein höherer Schwefelanteil hat u.a. den Nachteil, dass es zu einer Entartung von Kugelgrafit kommen kann. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Oberflächenqualität, sodass ein höheres Aufmaß beim Rohteil und mehr Nacharbeit erforderlich ist.
    Das schwefelreduzierte Furanharz-Bindersystem liefert deutlich bessere Oberflächen.
    Außerdem ermöglicht das spezielle System eine verringerte Binderzugabe und dadurch weniger Emissionen beim Abgießen. Im Formstoff reichert sich weniger Schwefel an, dadurch kann der regenerierte Sand länger im Kreislauf verbleiben und die Neusandzufuhr reduziert werden.

    Für Enercon wurde eine spezielle Schlichte entwickelt, die alle Anforderungen erfüllt.